BSV Wulfen 2 vs TSC Münster: 85-51 (48-32)

Der Mannschaft gelingt der wichtige und notwendige Sieg im Kampf um den Klassenerhalt. Mit einer guten, intensiven Trainingswoche im Rücken, präsentierte sich die Mannschaft motiviert und vor allem konzentriert. Von Beginn an konnte mit einer aggressiven Verteidigung der Ton gesetzt und offensiv, durch gutes Teamplay, leichte Punkte erspielt werden. Vor allem offensiv präsentierte man sich sehr variabel, scorte sowohl von außerhalb der Dreierlinie, als auch direkt unter dem Korb. Defensiv machte man die Zone mit einer 3-2 Zonenverteidigung dicht, schaffte es jedoch auch, die ballführenden Spieler der Gäste unter Druck zu setzen. Beim Stand von 17:3 nach den ersten fünf Minuten, viel einigen Spielern eine große Last von den Schultern, wodurch diese noch befreiter aufspielen konnten. Jedoch fanden die Münsteraner etwas besser ins Spiel, ließen den Ball besser laufen und konnten sowohl unter dem Korb, als auch aus der Mitteldistanz punkten. Doch die Wölfe behielten ihre Spielweise bei und konnten, auch dank einer starken Freiwurfquote (12 von 14), mit einer zufriedenstellenden 25:12 Führung in die erste Viertelpause gehen.

Auch der Beginn des zweiten Viertels gehörte den Wölfen. Weiterhin mit guter Körperspannung und der nötigen Intensität, setzte man die Gäste aus Münster weiter unter Druck und baute die Führung auf 31:13 aus. Doch Mitte des Viertels startete der TSC einen kleinen Run und verkürzte den Rückstand ihrerseits wieder etwas auf 37:23. Doch nach einer Auszeit konnte man sich die Kontrolle über das Spiel zurückerobern und fand sowohl offensiv als auch defensiv wieder in seinen Rhythmus. Zwei schnelle Dreier ließen den Vorsprung wieder wachsen und die Köpfe des TSC Münster wieder etwas sinken.  Mit dem 48:32 Halbzeitstand konnte man zufrieden sein und weiter drauf aufbauen. Man konnte gespannt sein, wie man die Führung im dritten Viertel behaupten könnte, da sich die dritten zehn Minuten im Saisonverlauf öfters als Problemviertel darstellte.

Doch an diesem Tage wollte man sich diese Führung nicht nehmen lassen. Zwar kam man in den ersten zwei Minuten des Viertels zu keinen Punkten, ließ jedoch mit einer weiterhin guten Verteidigung keine Punkte zu. Man kassierte lediglich acht Punkte, kam selber auch nur zu dreizehn Punkten. Zu beobachten war gerade in diesem Viertel, dass man in den letzten Wochen an defensiven Problemen gearbeitet hat und in der Lage ist, die angepassten Abläufe umzusetzen.

Im letzten Viertel sollten alle Spieler nochmal Einsatzzeit bekommen. Jeder einzelne Spieler hatte die Chance sich nochmal zu zeigen und Erfahrungen zu sammeln. Die Gäste, mittlerweile sowohl körperlich erschöpft, als auch frustriert, lieferten nicht mehr allzu viel Gegenwehr. Nachdem man die letzten zehn Minuten nochmal mit 24:11 für sich entscheiden konnte, sorgte man für den deutlichen 85:51 Erfolg, der von der Deutlichkeit her der höchste Sieg der Saison bedeutete. Abschließend muss man sagen, dass an diesem Tage jeder einzelne auf seine Weise seinen Teil zum Erfolg beigetragen hat.

BSV: Kleine-Sender (3), Olenik (3), Beckmann (2), Gruczyk (21), Landwehr (4), Schrudde (11), Plumpe (7), Korte (17), Verhülsdonk, Galvez-Braatz (2), Wiebe (15), Pawlak. TSC: Schwiegershausen (6), Etemadi (6), Sieg (9), Hartmann (2), Wang (9), Velasquez, Oenning (11), Schramm, Hörmeyer (3), Göttl, Oguama (2).

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